[Review] Just One

Ich bin bei Just One an der Reihe und muss den gesuchten Begriff erraten. Vor mir stehen zwei Schilder. Auf dem einen steht “Graf” auf dem anderen “Ball”. Ich bin gedanklich irgendwo im Märchen-Bereich unterwegs, aber so richtig will mir keine Lösung einfallen. Ich gebe auf und muss passen. Jetzt werden drei weitere Schilder umgedreht. Auf allen dreien steht das Wort “Wimbledon”. Weiterlesen

[Review] Newton

Im neuen Spiel von Simone Luciani, der diesmal mit Nestore Magnone zusammen gearbeitet hat, begeben wir uns thematisch ins 18. Jahrhundert und versuchen als Gelehrte in die Fußstapfen unserer Vorbilder wie Galilei, Kepler oder eben Newton zu treten. Dabei geht es im Wesentlichen darum unser Bücherregal mit Büchern zu füllen. Ein Thema das zuletzt häufiger in Spielen auftaucht. Wann schreibt endlich jemand mal ein Buch darüber wie man Spiele ins Regal stellt? Weiterlesen

[Review] Decrypto

Ein Wortspiel mit Agententhema? Codenames! Das Spiel des Jahres 2016. Aber es gibt da noch eins. Während ich bei Codenames den Zusammenhang zwischen Thema und Mechanik bis heute nicht so recht verstehe, passt das in diesem Genre offensichtlich beliebte Thema bei Decrypto hingegen perfekt. Auch wenn die Begriffe “Wortspiel” und “Thema” für mich immernoch nicht unter einen Hut passen. Weiterlesen

[Review] Carta Impera Victoria

Carta Impera Victoria (CIV) aus dem Asmodee-Studio Ludonaute ist ein schnell gespieltes Kartenspiel, das sich selbst als Zivilisationsspiel bezeichnet. Reihum spielen die Spieler jeweils eine Karte, nutzen die Effekte ihrer ausgespielten Karten und ziehen dann Karten nach. Mit jeder ausgespielten Karte erhöhen sich dabei die Optionen Weiterlesen

[Review] Rajas of the Ganges


Das 100. Spiel von Inka und Markus Brand führt uns ins Indien des 17. Jahrhunderts. In der Region rund um den Ganges – dem heiligsten Fluss der Hindus – versuchen die Spieler als Rajas und Ranis möglichst viel Ansehen und Reichtum zu gewinnen. Mechanisch ist Rajas of the Ganges dabei ein klassisches Workerplacement-Spiel und das Thema wirkt genretypsisch eher aufgesetzt. Weiterlesen

[Review] Rob ‘n Run

Einbruch-Diebstahl wird in Literatur, Film, Fernsehen und eben auch im Brettspiel oft als Kavalierdelikt dargestellt. Moderne Robin Hoods, die meist von den Reichen stehlen, gelten als Gentleman-Verbrecher, auch wenn sie nur selten dann auch mit den Armen teilen. Da verwundert es auch nicht wirklich, dass der Hamburger PD-Verlag – sonst eher für zurückhaltende Gestaltung bekannt – einem Spiel mit diesem Thema ein comic-artiges, fast kindliches Layout gibt. Dabei ist Rob ‘n Run von Michael Luu bei weitem kein Kinderspiel, sondern eher im Kenner-Bereich anzusiedeln. Obwohl es – ebenfalls untypisch für den PD-Verlag – kein Strategiespiel ist und auch einige Glückselemente hat. Weiterlesen