[Review] NMBR9

Nein, nein. Das hier ist nicht meine Review Nr. 9. Das war Asterix: Zank um den Trank. Ich habe nur beschlossen das durchzählen der Reviews abzuschaffen, da ich selbst immer durcheinander komme. Und die erste Review ohne Nummer ist also nun NMBR9. Eigentlich ganz passend: Wie hätte bitte „Review Nummer 17 Number 9“ geklungen?

NMBR9 (Abacus) von Peter Wichmann ist ein Puzzle-Spiel. Puzzle deshalb, weil man Pappteile an- und zum Teil ineinander legt. Spiel deshalb, weil man dabei keinerlei Vorgabe hat wie man die Teile aneinander legt und versucht dies möglichst punkteträchtig zu machen. Die einzige Vorgabe, die einem ein kleiner Kartenstapel gibt, ist welches Teil man als nächstes verwenden muss.

Die Teile sind dabei den Zahlen 0-9 nachempfunden und bringen Punkte entsprechend ihrer Nummer. Multipliziert allerdings mit dem „Stockwerk“ in dem sie verbaut werden. So bringen Teilchen im „Erdgeschoss“ (direkt auf der Tischplatte) immer 0 Punkte, da sie im 0. Stock liegen. Im 1. Stock bringt also eine 7 auch sieben Punkte, im 2. Stock entsprechend 14. Die Teile dürfen dabei in höheren Stockwerken nicht über „Löcher“ gebaut werden und müssen auf mindestens 2 Teilen aufliegen. Sobald man ein Stockwerk angefangen hat müssen die weiteren Teile des selben Stockwerks mindestens an einer Stelle mit den bisherigen verbunden sein.

Das war es auch schon an Regeln und dementsprechen schnell kann man das Spiel eigentlich auch jedem Familienspieler erklären. Besonders Leute die gerne zur Entspannung auch mal puzzeln dürften mit NMBR9 jede Menge Freude haben. Man kann das Spiel nämlich auch hervorragend alleine Spielen und dabei versuchen seinen eigenen Punkterekord zu übertreffen. Es ist nämlich garnicht so leicht hohe Punktzahlen zu erreichen und erfordert die ein oder andere Übungspartie.

Das Spiel mit 2-4 Spielern unterscheidet sich vom Solo-Spiel nur unwesentlich. Es spielt eh jeder für sich und großartige Kommunikation findet eigentlich nicht statt. Theoretisch kann man zwar jeden einzelnen Zug vom Mitspieler kopieren, doch dabei bleiben sowohl der Spielspaß als auch jede Chance darauf besser zu sein auf der Strecke.

Am liebsten spiele ich NMBR9 aber tatsächlich alleine als stille Knobelei für Zwischendurch. Meistens hole ich es aus dem Schrank, wenn ich mal zwischendurch eine Viertelstunde Zeit habe. Als Warm-Up oder Absacker für den regelmäßigen Spieleabend hat es sich hingegen nicht durchgesetzt. Dafür ist NMBR9 einfach ein zu ruhiges, fast schon meditatives Spielerlebnis.

PS: Neben der ansprechenen Grafik, hat mich das hervorragende Inlay absolut überzeugt!

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